DMC – Devil May Cry (AT Pegi Version): Erstes Urteil

„Juhee, DMC ist da! Und das auch wieder einen Tag vor Release! WUHUUUU ICH WERDE DEN GANZEN TAG ZOCKEN!“

…. das hätte meine eigentliche Reaktion sein sollen. Aber ich weiß bisher immer noch nicht, warum ich es mir überhaupt gekauft habe. Seit dem Zeitpunkt, an dem das erste Bild von Dantes neuem Aussehen auftauchte, stehe ich mit Capcom auf Kriegsfuß.

Denn schließlich ist, bleibt und immer war Dante nunmal mein absoluter Bad-Ass-Hottie.

Und auf dem „Fahndungsfoto“ sah er aus wie ein übler Junkie. Fortan war ich strengste Gegnerin jeder neuen Nachricht die das Spiel betraf und verfluche es seither vehement. Davon kann die liebe Minigoddess ein Lied singen, denn sie darf sich das immer anhören.

Spätestens, und das ist noch gar nicht solange her, als ich sah was sie mit Vergil gemacht haben wäre ich am liebsten Amok gelaufen. Denn (Mädels), seien wir mal ehrlich, er war perfekt so wie er aussah.

Und Dante ja sowieso. Ja, man kann hier sagen, dass er eh in jedem Teil anders wirkte. Da gebe ich jedem Recht. Aber der rote Faden blieb und hotter als im vierten Teil war er nie.

Als dann die ersten Trailer auftauchten, wo klar wurde, dass das Charakterdesign doch noch einmal etwas überarbeitet wurde, sah der neue Dante nicht mehr ganz so (Entschuldigung) abgefuckt aus. Das Wort passt einfach am besten.

Dennoch vertrat ich meinen Standpunkt weiter: Absolutes No-Go einen jahrelang perfekten Charakter in den Grundfesten so zu verändern. 

Denn nicht nur sein Äußeres wurde verändert. Auch die Geschichte. Dante und Vergil sind mittlerweile nicht mehr Halb-Mensch, Halb-Dämon, sondern Nephilim. Also ein Mix aus Engel und Dämon. Das ist eigentlich ziemlich cool, aber eben nicht das, was man gewohnt ist.

Doch dann passierte etwas seltsames. Mir kam ein Bild unter. Und zwar dieses:

dante

Die Art wie er da sitzt – und besonders seine linke Hand – in Kombination mit den hübschen Engeln hat irgendetwas in mir ausgelöst. Irgendwie fand ich ihn plötzlich auch… sexy. Oh mein Gott, ich habe es geschrieben, haha. Ein Teil von mir hasst sich gerade selbst.

Ich finde das Bild so prächtig, dass ich es mir sogar an die Wand hängen würde.

Plötzlich wurde ich neugierig und fragte mich, ob ich vielleicht zu schnell geurteilt hatte.
Weiterlesen

Advertisements

Assassin’s Creed 3: Fazit, Ende Hauptstory / Spielstunde 35

Nachdem ich nun die meisten Side-Quests auch durch habe und zum gefühlten hundertsten Male die Haytham-Level spiele, möchte ich ein abschließendes Fazit schreiben.
Aber ich muss ehrlich sein. Ich kann nicht genau sagen, wie ich den dritten Teil nun wirklich fand.

Connor hat mich bis zum Schluss genervt, da auch der Endkampf alles andere als imposant war. Ich hatte mir mehr erhofft; auch am Ende von Kapitel 11.
Ooooh, es stört mich so sehr nichts darüber schreiben zu können ohne jemanden zu spoilern…

Die Story hat mir aber auch bis zum Ende gut gefallen und sie hat einen soliden Abschluss gefunden.
Doch eine Sache störte mich, wenn ich die Hauptauftragsattentate ausgeübt hatte. Bei den alten Teilen hatte ich das Gefühl das richtige zu tun, die richtigen zur Rechenschaft zu ziehen. Aber mit jedem weiteren Portrait, das Connor durchstrich, wurde die Empfindung in mir größer, dass er nicht das richtige tat.

Das wurde mir besonders klar, als er in sein Dorf im letzten Epilog-Kapitel kam und mit dem Herren dort sprach.

Ja, natürlich, die Gegner mussten besiegt werden, da will ich auch nichts dran rütteln. Aber ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass es nicht die richtigen getroffen hatte. Ja, sie haben schlimme Dinge getan und ja, sie hatten für einige dieser den Tod verdient. Doch bei den meisten war der Grundgedanke ein guter und er wurde nur falsch in die Tat umgesetzt.

Deshalb und sowieso wirkte Connor durchgehend auf mich wie ein fahriger, rachsüchtiger Sturkopf, der alles auf seinem Weg zermalmt ohne Fragen zu stellen. Das bedauere ich, da er deshalb nichts von der achtungsgebietenden Eleganz seiner Vorgänger hatte.

Diese, jedoch, versprühte Haytham umso mehr.
Oh, wie ich die Level geliebt habe, als man mit ihm und Connor spielte.
Das waren die Level, die ich aus allen Spielen am liebsten mochte. Sie hatten Witz, Charme und Spannung.

Und diese sind auch genau der Grund, warum ich nicht sagen kann, wie ich das Spiel nun bewerte. Sie waren so anders, als die anderen, welche mir nur mittelmäßig gefallen haben – aufgrund der Dinge, die ich in meinem ersten Beitrag zu AC 3 genannt hatte.
Denn mit dem Kampfsystem bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden; auch wenn es irgendwann nicht mehr ganz so frustrierend war.
Die Neuerungen wie die Marinemissionen und das Jagen habe ich nicht mehr als nötig gespielt. Wie schon gesagt, war zwar eine ganz nette Idee, aber für mich uninteressant.
Auch, dass Connor keinen festen Bezugspunkt hatte, außer Achilles, fand ich schade. Ich habe Leonardo da Vinci sehr vermisst, da er immer eine gewisse Leichtigkeit und frische in die Szenen brachte, während Achilles kaum greifbar erschien.
Schlimm war auch, dass der Sound nicht gut abgemischt war. Die Lautstärke variierte stark und die Sprecher wurden meistens vom Soundtrack oder Nebengeräuschen überdeckt. Und ja, ich habe die Einstellungen in den Optionen schon verändert und dieses Phänomen tauchte trotzdem immer wieder auf.

So blieben die einzigen Punkte, die ich den anderen Spielen vorziehen würde folgende:

Weiterlesen