Lovefilm.de: „Thor“ & „Captain America“

Ich habe heute mal etwas für meine weiblichen Augen getan 😉 Schon seit einer Weile wollte ich diese beiden Filme sehen, aber doch nicht so sehr, dass ich sie mir auf DVD kaufen mochte – vor allem, da besonders „Captain America“ nicht wirklich gute Kritiken erhalten hat.
Allerdings habe ich ja seit gestern mein Lovefilm Abo und bin überglücklich damit.
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Das erste, was ich tat, war, mir „Die Tribute von Panem“ und „In Time“ auf Blu-Ray zu bestellen und „Thor“ und „Captain America“ über die PS3 App zu schauen. Eigentlich war ich eher abgeneigt die Online-Variante auszuprobieren, da ich glaubte, dass der Stream – wie jeder andere auch bei meiner tollen Internetverbindung – haken und hängen würde. Außerdem war ich gespannt auf die Qualität. Erst einmal lud ich dann die App runter und startete direkt „Thor“.

Und ich war sprachlos.

Das Bild ist glasklar, kein Pixel zu sehen. Wie auf einer Blu-Ray, bei den Serien wie im Fernsehen. Ich habe bisher schon jede Menge Folgen geschaut und noch nie blieb irgendetwas hängen. Absolute Spitze! Aber jetzt möchte ich auf die Filme zu sprechen kommen 🙂

Thor als Charakter selbst hat mir bei The Avengers ja eher mittelmäßig gefallen, umso mehr habe ich mich also auf Loki gefreut. Ich war gespannt, wie er hier sein würde. Aber erst einmal zur Story.

Es geht um den jungen Sohn Odins Thor (Chris Hemsworth), der eigentlich den Thron erben sollte. Als er jedoch schwerwiegende Entscheidungen und Taten vollbringt, verstößt  ihn sein Vater vom Heimatplaneten Asgard auf die Erde. Dort trifft er auf die junge Wissenschaftlerin Jane (Natalie Portman), welche sofort begeistert ist von dem Fremden, jedoch im Zwiespalt steht, ob sie ihm glauben oder für verrückt halten soll.
Thor versucht alles, um seinen Hammer Mjöllnir zurückzubekommen und wieder zu seinem Heimatplaneten zurückkehren zu können. Dabei erfährt er, dass es seinem Bruder Loki nur recht ist, dass Thor den Thron nicht mehr besteigen kann..

Besonders gut an diesem Film haben mir die Charaktere gefallen. Sie wirkten alle sehr harmonisch miteinander und hier war auch der Witz in einem angenehmen Maße vertreten. Außerdem mag ich Natalie Portman gerne und sie und Chris Hemsworth sahen sehr süß zusammen aus, weil sie so klein und zierlich ist. Sie passten gut in die Rollen.
Auch gefallen mir die Special-Effects sehr gut. Besonders Asgard war wunderschön. Und trotz der relativ flachen Story hat es Kenneth Brannagh (einfach ohne Worte der Mann!) geschafft dem Film etwas anmutiges und stolzes zu geben. Das mag auch an dem angenehmen Soundtrack gelegen haben. Natürlich war auch hier das Ende klar, aber das hat mich weniger gestört. Schließlich wusste ich, wie es bei Avengers mit Thor und Loki weiterging 🙂

Um zu einem Fazit zu kommen… „Thor“ ist ein guter Action-/Fantasy-Film mit tollen Charakteren/Schauspielern und einer ordentlichen Story. Wer sich für alte Mythen und ein paar gute Pointen interessiert kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

Weiter geht es mit „Captain America“. Hier geht es um den jungen Steve (Chris Evans), wessen einziger Wunsch ist, zur Army zu gehen, um im zweiten Weltkrieg gegen die Deutschen zu kämpfen. Allerdings ist er zu klein, zu schmächtig und zu kränklich, um angenommen zu werden. Bei seinem fünften Versuch beizutreten fällt er einem Wissenschaftler auf, der an ihm ein Serum testen will. Steve nimmt an und wird dadurch zu einer Art Übermensch. Er ist schneller, stärker, größer und widerstandsfähiger als alle anderen und er soll den Kopf der Nazi-Organisation „Hydra“ zur Strecke bringen.

Nun, das war es auch schon so gut wie mit der Story. Sehr viel ist in den zwei Stunden nicht wirklich passiert, aber komischerweise wurde es dennoch nicht langweilig. Vielleicht lag das an dem überaus gutaussehenden Chris Evans, den ich durchgehend angeschmachtet habe. Gut fand ich an diesem Film auch die Art, wie teilweise die Farben runtergeregelt waren und er dadurch einen schönen Retrostil bekam.
Weniger schön fand ich allerdings die Weise, wie die Amerikaner wieder dargestellt wurden. Klar, die Nazis waren die Bösen, aber hier wurden die Amis wieder so extrem glorifiziert, dass es schon stark unangenehm und verblendet wirkte.

Alles in Allem fand ich ihn nicht so schlimm, wie ihn die meisten beschrieben haben, aber ein zweites Mal müsste ich ihn nicht unbedingt schauen. Außer natürlich um Chris Evans anzuschmachten 😉

Das waren also die beiden Filme, die ich als erstes auf Lovefilm gesehen habe. Mal sehen, wann ich die nächsten schaue. Auf jeden Fall werde ich darüber berichten 🙂

Xoxo,

The Princess

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