Magic Mike – Die ganze Nacht

Da will ich mal einen lustigen Film sehen und lande schon wieder bei einem Drama….! Naja, hätte ich vor dem Abspann gewusst, dass er von Steven Soderbergh ist, wäre mir das aber irgendwie klar gewesen.

Das Publikum:

Rund 20 Frauen in meinem Alter und ein Mann, der wahrscheinlich von seiner Frau gezwungen wurde. Wir haben uns wieder an den Rand gesetzt, damit mich keiner nervt, aber das wäre bei dem Film gar nicht nötig gewesen. Wie damals bei Sex and the City gehörte es irgendwie dazu, dass wir Frauen bei gewissen Szenen zu „Wuuuuuuh-Girls“ werden 😉 War mal wieder schön so was zu erleben, nur leider wurden diese Szenen gegen Ende immer weniger…

Das Kino:

Cinemaxx, wie immer alles top. Nichts auszusetzen. Außer an den Preisen für Snacks & Getränke natürlich, aber das wird sich wohl leider nie ändern.

Der Film:

Nun, wie oben schon angesprochen, dachte ich, dass ich mal einen lustigen Film zu sehen bekomme. Ich habe etwas erwartet wie „Ganz oder gar nicht“ – nur eben ohne den von mir geliebten britischen Humor. Es wäre mal wieder eine gute Abwechslung zu meinem üblichen Filmgenuss.

Der Trailer versprach mir, dass es um einen jungen Stripper namens Mike geht, der sich mit dem damit verdienten Geld ein kleines Unternehmen aufbauen will, um selbst designte Möbel zu verkaufen. Dabei lernt er eine Frau kennen und langsam aber sicher verlieben sie sich.
Ja, klingt nach einem typischen Frauenfilm, den ich mir niemals ansehen würde. Aber dann tauchte Matthew McConaughey auf. Das KONNTE ich einfach nicht ignorieren und musste ins Kino.
Das erste Drittel des Films war auch wirklich so, wie ich gehofft hatte. Tolle Szenen mit den Männern (:D) und leichter Humor. Aber umso länger der Film wurde, umso deutlicher kristallisierte sich heraus, was Herr Soderbergh darstellen wollte. Es ging nicht um eine idealisierte Darstellung der Stripperszene, sondern um die schonungslose Wahrheit. Die Männer schaffen es nur sich auf die Bühne zu stellen, wenn sie sich mit Drogen und Alkohol hochpuschen, nur um danach in einem Rausch von Sex und Delirium zu versinken. Gegen Ende war der Film nur noch Ernst und ich war enttäuscht.
Mikes Plan mit den Designermöbeln rückt immer mehr in den Hintergrund und die vermutete Liebesgeschichte wurde nur am Rande beleuchtet. Dabei wäre das an sich eine schöne Sache gewesen. Nichtsdestotrotz gab es eine Szene, aufgrund welcher ich mir definitiv die DVD holen werde; und zwar, als Matthew McConaughey doch noch auf die Bühne stieg und sich auszog. Oh mein Gott, ich habe selten so etwas Tolles auf der Leinwand gesehen 😉

Fazit: Leider nicht so leicht und lustig wie erhofft, auch ist die Erzählweise und die Kameraeinstellung nichts für Jedermann. Aber das ist typisch für Soderbergh. Wer aber die nicht sehr starke Story ignorieren und sich nur auf die „gewissen“ Szenen konzentrieren möchte bekommt einen guten Film geliefert, bei welchem man merkt, dass Channing Tatum diesen Job vor seiner Schauspielkarriere betrieben hat. Denn, meine Güte, kann der Typ tanzen!

Xoxo,

The Princess

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