Zu Besuch bei Dior – Be iconic!

Ich war vor einer Weile bei einem Dior Counter, da ich einen Coupon für eine Testversion des neuen Lippenstiftes hatte. Bei der Gelegenheit habe ich mir von der sehr freundlichen Dior-Mitarbeiterin die neue Serie vorstellen lassen und durfte auch ein paar Fotos machen.

Bei dem tollen neuen Lippenstift handelt es sich um den Dior Addict Extreme. Es gibt ihn in 12 verschiedenen Nuancen und er zeichnet sich durch seine Leichtigkeit auf den Lippen und der Wet-Look Textur aus.

Die Mitarbeiterin meinte zu mir, dass er feine, kleine Pigmente hat, die sich tief in den Lippen absetzen und dadurch der schimmernde Effekt und die lange Haltbarkeit zustande kommen.

Auf dem ersten Bild und auf dem zweiten Bild ganz rechts sieht man die vier Trend-Farben der Serie. Es handelt sich dabei – von oben nach unten – um die Nuancen „Incognito“ (die Dame meinte, dass er so heißt, weil er so nude ist und man damit weniger auffallen will), „Lucky“ (weil der Frühling und der Sommer sehr heiter sind und die Farbe auch an die siebziger Jahre erinnern soll), „Riviera“ und „Plaza“ (beides Orte, an denen man sich gerne aufhält).

Was ich besonders schön finde ist, dass es passend zu den vier Farben die gleichen Nuancen als Nagellack gibt. Ich habe sie zwar nicht ausprobiert, aber alleine in der Auslage sahen sie wunderschön aus. Davon werde ich mir sicher mal einen zulegen.


Als Testversion habe ich übrigens die Farbe „Lucky“ erhalten.  Die Farbe ist leider nicht so kräftig auf den Lippen, wie ich zuerst gedacht habe. Er ähnelt sehr meinem eigentlichen Lippenton, weshalb er kaum auffällt – bis auf den Wasserschimmer. Der Lippenstift ist kaum auf den Lippen zu spüren, aber man hat ständig ein Gefühl, dass sie gut versorgt werden. Das finde ich gut, denn beim Rouge Caresse von L’Oreal stört es mich, dass ich ihn so gar nicht spüre. Da denke ich stets, dass er bereits weg oder verschmiert ist. Und er hält länger als der von L’Oreal.

An sich bin ich sehr zufrieden, denn auch das Design gefällt mir gut. Es erinnert mich an einen Parfüm-Flakon.  Aber sollte ich ihn mir nachkaufen, werde ich ihn nicht in der Farbe, sondern in einem satteren rot holen. Eventuell in der Farbe „Fireworks“ oder „Riviera„. Ich werde sie mir dann aber auftragen lassen und mich dann entscheiden.

Der Dior Addict Extreme ist nun erhältlich und kostet bei Douglas 31,95 €.
Xoxo,

The Princess 

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Die Frau in Schwarz

Nun, als ich den Titel hörte und erfuhr, dass Daniel Radcliffe in diesem Film mitspielen würde, hatte ich gedacht, dass es sich um ein Drama oder ähnlichem handeln würde und habe ihn gleich abgeschrieben. Ich erinnere mich noch an eine Film-Umfrage, bei welcher ich angekreuzt habe, dass ich mir diesen Film ganz sicher nicht im Kino anschauen werde. Schließlich war es „Harry Potter“, der da einen weiteren Auftritt hatte.

Und dann sah ich den ersten Trailer.


Das Publikum:

40+ (2 Ausnahmen). Es waren fünf Pärchen, ein Vater mit seinem Sohn, eine dreier Damengruppe und Moi im Kino.
Und teilweise hatte ich das Gefühl, dass ich die Älteste war. Es wurde an völlig unverständlichen Passagen gelacht, wie kleine Mädchen geschrien und wie Drittklässler blöd beim Nachbarn nachgefragt. Ich habe durchgehend den Kopf geschüttelt und gehofft, dass Gott alle anderen im Kino einfach verschwinden lässt.

Das ist wirklich das einzige, was ich am Kino hasse: Die anderen Personen, die meiner Meinung nach meistens nur dazu da sind, um mir auf jede erdenkliche Art und Weise auf die Nerven zu gehen.

Der Film: 

Selbst im Kino, bevor der Film anfing, hatte ich noch keine großen Erwartungen. Ich wusste, dass er gruselig sein sollte, wie ich von einigen Bekannten gehört hatte. Aber da diese doch leicht zu verschrecken sind, habe ich nicht viel drauf gegeben. Schließlich bin ich abgehärtet.

Der Story war auch leicht zu folgen. Es geht um den jungen Vater eines Vierjährigen und Witwer Arthur Kibbs, der für die Rechtsanwaltskanzlei, für die er arbeitet, einen Fall bearbeiten muss. Er soll hinaus aufs triste Land und sich dort um den Nachlass einer Frau kümmern. Doch in dem kleinen Dorf ist er nicht sehr gern gesehen und die Bewohner versuchen ihn zu vergraueln. Allerdings lässt er sich davon nicht beirren und begibt sich zum alten Landhaus, welches abgelegen auf einer kleinen Insel liegt.
Dort beginnt er die Geschichte der verstorbenen Familie zu erforschen und erfährt grausige Dinge. Zudem häufen sich die seltsamen Vorkommnisse und immer wieder sieht er eine Frau komplett in schwarz gehüllt. Kurz darauf stirbt ein junges Mädchen…

Mehr will ich nicht verraten, denn man sollte ihn lieber selbst sehen. Dadurch wird er noch schockierender. Zwar war er sehr vorhersehbar und man ahnte, bei welchen Szenen man sich erschrecken sollte, aber etwa ab 1/4 vor Schluss wurde er wirklich beängstigend. Bis zu diesem Zeitpunkt hätte ich ihn mehr als atmosphärisch, als wirklich gruselig betitelt, doch dann bekam man immer mehr mulmige Gefühle in der Magengegend. Ich kann nur für mich sprechen, aber mir ging die Geschichte sehr nahe und deshalb habe ich mich wohl auch so gefühlt. Es war nicht direkt Angst oder Spannung, man konnte die Empfindungen einfach nur sehr gut nachvollziehen. Selbst danach noch ließ sie mich nicht los und besonders das Ende hat mich leicht traurig gestimmt.

Und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ihn erschreckender fand als Paranormal Activity; und jeder der mich kennt weiß, dass das für mich die Vorzeige-Horrorfilme sind.
Er war einfach wunderbar gedreht, die Musik, die Kameraeinstellungen und die ganze Atmosphäre waren großartig. Die Geschichte an sich wurde skrupellos, trist, düster und gnadenlos erzählt.
Und Daniel Radcliffe wird für mich nie mehr „Nur Harry Potter“ sein. Meiner Meinung nach hätte niemand besseres zu dieser Rolle gepasst und ich habe größten Respekt vor seiner Leistung. Nur durch ihn wurden die Szenen so furchtbar und das Leid so empfindbar.

Für mich ist „Die Frau in Schwarz“ nun ganz weit oben auf meiner Lieblingsfilmliste und ich kann ihm jeden empfehlen, der sich gerne mal wieder etwas gruseln und dadurch jegliche eigene Probleme vergessen möchte. Man wird 95 Minuten lang in eine finstere Welt voller Abgründe gezogen und kommt danach nur schwer wieder heraus.

Da ich solche Filme liebe und er einfach sehr gut gemacht ist gebe ich ihm die volle Punktzahl!
5 von 5 Krönchen

Xoxo,

The Princess 

(Plakat ist von moviepilot.de und das Copyright gehört dem Concorde Filmverleih)