Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten

Das Buch habe ich mir nur mitgenommen, weil es so ein schönes Cover hat. Und weil mir einfach nichts mehr übrig blieb, was ich noch lesen wollte, auch wenn das Buch wieder nach dem typischen Thema klang. Kleines, dummes Mädchen gerät in etwas hinein und toller, dunkler Typ verliebt sich in sie.
Rückblickend merke ich, dass ich es tatsächlich nur des Covers wegen ausgesucht habe.

Zuerst freute ich mich, weil der Prolog nicht in der Ich-Perspektive geschrieben war und dachte, endlich mal wieder ein Buch in den Händen zu halten, dass noch einen guten Schreibstil hat.
Kaum kam das erste Kapitel erschien die ach so tolle Ich-Perspektive.

Dieses Buch ist grauenvoll. Der Schreibstil ist das allerletzte; zuerst dachte ich, es liegt daran, dass ich seit einer Ewigkeit kein deutschsprachiges Buch mehr gelesen habe – HAH ich weiß auch wieder wieso!!!! – aber im Laufe der Geschichte merkte ich, dass die Autorin einfach unfähig ist. Gwendolyn, die Hauptperson, benimmt sich wie eine 5-Jährige und ihre Gedanken sind noch sinnloser als die eines Toastbrotes. Geistig und intellektuell befindet sie sich ebenfalls auf dem Level, weil sie einfach gar nichts weiß.
Zudem habe ich das Gefühl sie ist im Ghetto aufgewachsen, so eine Sprache und so ein Benehmen (nämlich gar keines) legt sie an den Tag. Irgendwo sagte sie zu sich selbst „Ich muss mir unbedingt ein neues Gehirn besorgen“. Oh ja, das kann ich so was von unterschreiben. Sie ist einfach nur blöd, langweilig und total irre. Sie kann Geister sehen und jeder normale Mensch mit ein wenig Verstand würde dann nicht mit diesen in aller Öffentlichkeit reden, aber nein, Gwendolyn führt natürlich Selbstgespräche und kommt nicht einmal auf die Idee, dass das seltsam sein könnte. Zudem ist sie absolut unfähig, egal, was sie macht.
Mein Gott, ich hätte sie am liebsten erschossen. Ich hasse solche Frauen/Mädchen.

Die Story an sich mag zwar ganz nett und interessant sein, nur leider passiert einfach mal gar nichts in diesem Buch.

Was fehlt noch? Richtig! Der dunkle, langhaarige Junge, der alle Herzen zum schmelzen bringt. Natürlich auch das von Gwendolyn. Und natürlich küssen sie sich ganz zum Schluss.
Schön und gut – wenn denn vorher auch nur irgendwo im Ansatz etwas zwischen den beiden passiert wäre und Gideon sie nicht auch noch verachtet hätte. Und dann auf einmal küsst er sie? Genau. Willkommen auf dem Ponyhof. Kein Wunder, dass die Mädchen von heute mit verqueren Erwartungen rumlaufen. So ist das Leben nicht, seht es ein. Und jeder, der so was glaubt ist meiner Meinung nach genauso hirnverbrannt, wie Gwendolyn.

Aber da sich solche Bücher wie dieses oder Twilight wie verrückt verkaufen, scheint es viel zu viele solcher Menschen zu geben. Ich weine um die Menschheit.

Xoxo,
The Princess

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4 Kommentare zu “Rubinrot: Liebe geht durch alle Zeiten

  1. ja das cover ist echt das einzig gute an dem buch xDD die charaktere haben auch allesamt überhaupt keine tiefe und sind alles irgendwelche stereotypen. der böse graf, der gutaussehende typ, die durchgeknallte beste freundin.. blablabla

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