The Hunger Games 2: Catching Fire

Da ich wieder einmal in der Bibliothek zugeschlagen habe wie eine Süchtige liegen nun jede Menge Bücher und Mangas rum, die ich schnell durchlesen muss. Dementsprechend habe ich Catching Fire so rasch wie möglich gelesen und bin etwas enttäuscht!

Besonders die ersten 150 Seiten, die nur in District 12 spielen und sich hauptsächlich um Katniss und ihre Frage nach einer Zukunft mit Peeta oder Gale drehen waren mir viel zu langatmig. Zwar wurde es spannender, als es um die Bedingungen der 75th Hunger Games ging, aber bis zum Ende fehlte mir der Horror, der einem beim ersten Buch im Nacken saß und es so einzigartig machte. Überhaupt baute sich bei mir keinerlei Spannung auf, weil – ganz im Gegensatz zum ersten – alles komplett vorhersehbar für mich war. Nur die Art der Arena fand ich interessant.

Die neuen Charaktere haben mich kein bisschen interessiert, geschweige denn berührt, weshalb es mich nicht gestört hat, als einer nach dem anderen starb. Allerdings hat sich meine Sympathie für Haymitch noch mehr herauskristallisiert und er dadurch zu meinem Lieblingscharakter avancierte.

Katniss geht mir übrigens langsam auf die Nerven. Irgendwie habe ich das Gefühl sie hat nach den ersten Hunger Games ihren Grips verloren, denn waren die meisten Handlungen der anderen Charaktere nachvollziehbar und extrem verständlich, hat sie sich die ganze Zeit gefragt was nun dieses oder jenes zu bedeuten hatte. Furchtbar, deswegen hasse ich Bücher aus der first-person perspective. Auch stört es, dass sie selbst nicht zu wissen scheint, was sie will. Weglaufen, nicht weglaufen, kämpfen, nicht kämpfen, überleben, nicht überleben, Gale oder Peeta, Peeta oder Gale… Wirklich, das hat irgendwann einfach keinen Spaß mehr gemacht, weil man sie nur noch an den Schultern packen und schütteln wollte.

Das einzige, was mich dazu bringt am Montag das dritte Buch in die Hand zu nehmen ist mein Interesse daran, wie die Revolution voranschreitet. Besonders Gales letzter Satz hat mich neugierig gemacht, obwohl man sich eigentlich ausmalen kann wie alles endet. Man, ich will endlich mal ein Buch wo einfach die Bösen siegen!  Das wäre mal so eine tolle gelungene Abwechslung, aber die blieb mir bis heute vergönnt…..

Und achja, dass (wie auf dem Cover zusehen) der Verlag der Meinung war Stephenie Meyers Kritik zu drucken, obwohl Stephen King auf dem ersten Band zitiert wurde und Meyer somit auf eine Ebene wie der Meister des Horrors gestellt wird, obwohl sie absoluten Schrott schreibt, finde ich ziemlich armselig!
Xoxo,

The Princess

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