Apple MacBook Air 11″

Da ich bald ein Praktikum in einem Verlag machen werde und dort alle mit einem Mac arbeiten, war ich der Meinung, dass es eine gute Investition wäre mir ein MacBook zuzulegen. Als allererstes möchte ich mich jedoch darüber beschweren, dass ich 15 Minuten warten musste, bis mich ein Apple Mitarbeiter überhaupt bedient hat! Halloho, ich möchte was kaufen, im Gegensatz zu den Leuten, die sich die Sachen nur anschauen und 50 % davon sich das sowieso nicht leisten können!!
Nachdem ich dann, wie es nunmal meine Art ist, fast jeden genervt habe und mich dann taktisch klug um einen Tisch mit drei arbeitenden Mitarbeitern geschart habe, ging ich zum Angriff über, als der Kunde vor mir (der natürlich nichts gekauft hat) noch bei der Verabschiedung war. Ich sprang vor und schnappte mir den Mitarbeiter mit einem freundlichen „Hallo, ich will mein Geld loswerden!“.
Etwas überrumpelt fragte er mich dann, was ich denn erstehen wolle und  ich zeigte ihm das MacBook meiner Wahl. Dann musste jedoch erst einmal ein Mitarbeiter das Gerät von irgendwo bringen, da die  Sachen nicht im Store lagern, weshalb weitere 10 Minuten verstrichen. Als nächstes funktionierte auch noch sein umgebautes Iphone nicht so wie es sollte und ich rechnete im Kopf aus, ob ich überhaupt noch aus dem Parkhaus fahren könnte, bis ich endlich alles hatte, was ich wollte.
Man mag denken, dass das alles war, aber nein, dann gab es auch noch einen falschen Rabatt und da ich es nicht einsah auf einmal mehr zu bezahlen als vorher abgesprochen (Studentenrabatt) musste erst einmal die Chefin gerufen werden. Nachdem ich dann aber versicherte, dass ich auf der Apple Website deutlich weniger mit dem Rabatt bezahlen würde, war alles klar.
Nun konnte ich endlich mein MacBook auspacken. Da ich jahrelang mit einem Netbook und einem Festcomputer gearbeitet habe, war es erst ein ganz schöner Umstieg. Das Touchpad hat keine Tasten mehr, weshalb ich drücken kann wo ich will und nicht mit den Fingern nach unten fahren muss. Sehr angenehm, doch musste der Mitarbeiter mich erstmal darauf aufmerksam machen. Am lustigsten war, als ich meine Apple-Id eingeben sollte, die ja bekanntermaßen aus einer E-Mail-Adresse besteht. Findet mal das  @ Zeichen wenn es Jahrzente auf der Q Taste war XD Warum es bei Apple auf L ist weiß nur Steve Jobs, RIP. Ich finde das @ Zeichen dort ziemlich unglücklich aber was solls. Gibt schlimmeres.
Ferner hat mir der Mitarbeiter an einem MacBook dann auch noch ein paar Programme erklärt und mich dann mit einer umständlichen Tragetasche und dem MacBook verabschiedet. Soweit waren auch erstmal meine Fragen beantwortet und ich halte mich für so kompetent, dass ich es nicht eingesehen habe 99 € dafür zu bezahlen, dass mir ein Mitarbeiter so oft wie ich will (und hinfahren kann) Dinge erklärt, die ich mir auch selber und mit der Hilfe von Google selbst beibringen kann. Ich gebe zwar gerne Geld aus, aber bestimmt nicht so sinnlos.
Das Einrichten eines Heimnetzwerkes war nicht schwer und ebensowenig das konfigurieren der Bildschirmoberfläche. Apple ist einfach intuitiv, so, wie ich es auch von meinem IPhone gewohnt bin.
Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten, was die Tastatur betraf. Wenn man ewig gewöhnt ist CTRL + C zu drücken wenn man was kopieren will muss man erstmal herausfinden, wie Copy & Paste bei Apple gedacht ist. Ebenso gilt das für alle anderen Funktionen von Windows wie CTRL + F etc. Schnell begriff ich jedoch, dass die CTRL Taste einfach durch die Apple-Taste ersetzt wird und die Funktionen die gleichen bleiben. Sehr angenehm! Ansonsten würde ich glaube ich meschugge werden, wenn ich zwischen meinen einzelnen Laptops/PCs wechsele.
Die beleuchtete Tastatur ist ein Gimmick, was ich zwar nie vermisst habe, da ich blind tippen kann, dennoch ist es irgendwie angenehm, wenn abends nicht nur der Bildschirm leuchtet.
Allgemein ist das ganze Apple Konzept sehr simpel und einfach gehalten, allerdings muss man sich daran auch erst einmal gewöhnen, da es am Anfang schon zu einer langen Suche kommen kann, wenn man bekannte Ordner von Windows versucht unter anderem Namen auf dem Mac zu finden. Alles eine Gewöhnungssache. Mein Partner meinte auch, dass es für Leute, die viel programmieren eher ungeeignet ist, weil es die wichtigen Programme nicht unterstützt oder nicht schnell genug dafür ist (er ist Informatiker und Ingenieur), aber das tue ich ja nicht, insofern ist es absolut ausreichend.
Ich bin sehr zufrieden mit der Entscheidung, besonders, da ich es immer mitnehmen kann, weil es so gut wie nichts wiegt und kaum Strom verbraucht. Ein weiterer Pluspunkt ist auch, dass das MacBook sofort on ist, sobald man auf den Knopf drückt, da es keine Festplatte, sondern einen Speicher hat (wie das IPhone). Kein langes Hoch- oder Runterfahren mehr, herrlich!
Fast hätte ich vergessen den magnetischen Netzstecker (MagSafe) zu erwähnen. Sehr praktisch, denn, falls mal jemand gegen das Kabel läuft reißt derjenige nämlich nicht gleich das MacBook mit, da sich einfach das Kabel löst. Das hat sich Apple patentieren lassen, also wird man das auch bei keinem anderen Notebook/Laptop bekommen.
Daher kann ich es nur jedem empfehlen, der das nötige Kleingeld hat. Die Leistung und der Umfang ist viel überzeugender als Microsoft und wenn man bedenkt, dass man für ein komplettes Office Paket gerade mal 50 Euro bezahlt ist das schon sehr gut investiertes Geld (man schaue sich die Preise für Windows an).

Weitere Details des MacBooks:
11,6″ LED-Display mit 1366×768 Pixeln, 1,6 GHz Intel Core i5 Prozessor, 2 GB DDR3 SDRAM Arbeitsspeicher, 64 GB SSD-Platte, Intel HD 3000 Graphikkarte, 2 USB Ports, Kopfhörer/Mikrobuchse, Thunderbolt Port, FaceTimeKamera, Bluetooth, W-Lan.

Und der größte Vorteil dieses MacBooks ist wohl die Tatsache, dass man interessierte Blicke und Komplimente in der S-Bahn erhält 😉

4 von 5 Krönchen, da die Umstellung ein wenig nervig ist, aber ansonsten ist es hervorragend! Aber ich vermisse meine ENTF Taste soooooo sehr!!!!!

Xoxo,
The Princess 

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