Pushing Daisies: Erste Eindrücke (Sixx)

Bereits seit der Erstausstrahlung bei Sixx verfolge ich diese Serie und dachte mir, schreibe ich jetzt einmal meine ersten Eindrücke dazu.
Schon in der ersten Folge merkt man, dass diese Serie anders ist als andere. Ein Erzähler führt den Zuschauer durch die Geschichte, die immer wieder Zeitsprünge beinhaltet. Oftmals ist dieser Erzähler allerdings überflüssig, da die Charaktere meistens das gleiche sagen, kurz nachdem er gesprochen hat. Die Welt, in der „Der Kuchenbäcker“ lebt ist bunt und überdreht, die Mode ist an die 50er und 60er Jahre angelehnt (like!).
Ned, besagter Kuchenbäcker, entdeckt in seiner frühen Kindheit, dass er eine ganz besondere Begabung hat. Wenn jemand oder etwas stirbt, kann er das Lebewesen durch eine Berührung wiederbeleben. Berührt er denjenigen allerdings noch einmal, stirbt derjenige oder das Tier sofort wieder. Lebt der Wiederbelebte zudem länger als 1 Minute stirbt etwas oder jemand anderes.
Soweit, so schräg. Als Erwachsener arbeitet Ned zusammen mit einem Detektiv um Mordfälle aufzuklären, um dann die Belohnung einzuheimsen. Bei einem jener Fälle findet er seine Jugendliebe „Chuck“ Charlotte tot vor und belebt sie wieder. Allerdings ist seine Zuneigung zu ihr so groß, dass er es nicht übers Herz bringt, sie wieder sterben zu lassen.
So geht es neben den Fällen stets darum, dass die beiden sich lieben, sich aber nicht berühren dürfen. Das führt zu Einfallsreichtum; als Beispiel ein Kuss durch Frischhaltefolie.
Ich finde es schwer, die Atmosphäre der Serie genau zu beschreiben, da ich nichts vergleichbares kenne. Sie ist sehr sehr seltsam und die Aufnahmen sind gewöhnungsbedürftig, ebenso die dramatische Musik, die einen stets an Alice im Wunderland erinnert.
Überhaupt die ganze Welt erinnert mich daran….
Und der  Erzähler ist, meiner Meinung nach, zu 90 % wirklich überflüssig. Die Charaktere sind überzeichnet; lediglich der Detektiv gefällt mir, weil er meistens zynisch, mürrisch und herablassend ist. Das steht in einem guten Kontrast zu der restlichen Bubblegumwelt, die in einer Folge sogar durch eine Musicaleinlage der Kuchenverkäuferin untermalt wurde.

Obwohl ich die Serie irgendwie krank finde kann ich leider keine Folge verpassen. Sie ist einfach so seltsam, dass ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Zudem sei gesagt, dass sie gut dafür ist, abzuschalten. Man muss nicht viel nachdenken, da der Erzähler einem das liebend gern abnimmt. Für zwischendurch also absolut geeignet!

Xoxo,

The Princess

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